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"Importe gefährden heimische Arbeitsplätze..."
Natürlich bedeutet die Einfuhr von Gütern auch die Verlagerung von Arbeitskraft. Bei genauerer Betrachtung lässt sich aber eines klar vor Augen führen:

Schon vor Jahrzehnten kamen viele Gastarbeiter in der heimischen Industrie zum Einsatz. Heute sind ganze Branchen existenziell davon abhängig, günstige Ausländer im eigenen Land zu beschäftigen. In vielen, speziell einfacheren und vor allem schweren Handwerksbereichen sind wir bei weitem nicht in der Lage, das Arbeitsaufkommen selbst zu bewältigen.

Es ist für die Betriebe sehr schwer, gute Mitarbeiter zu finden, und es ist fast unmöglich, Mitarbeiter für schwere Hilfsarbeiterjobs zu finden, zumindest keine Inländer.

So wie wir ausländische Kräfte brauchen, so brauchen wir auch die Importe, zumindest von einfachen, durch hartes Handwerk entstandenen Produkten.

Im Gegenzug sind wir dafür in der Lage, technisch hochwertige Produkte und Know-how zu exportieren. Gerade darin sind Österreich und Deutschland sehr stark. Unsere heimische Industrie verkauft die Leistungsstunde mit einer Wertschöpfung von rund 110 Euro (ohne Materialanteil), und davon können wir gut existieren. Es gibt eine Vielzahl tüchtiger und gut florierender Unternehmen, die stark vom Export solcher hochwertigen Produkte leben.

Die Chinesen liefern uns einfache Produkte mit einer Wertschöpfung von rund 1,80 Euro pro Leistungsstunde. Wenn wir also eine Stunde für China arbeiten, arbeitet ein Chinese ungefähr 60 Stunden für uns.

Wir können unter feinsten Bedingungen, klimatisiert und arbeitsmedizinisch durchgestylt, unsere Stunde verbringen, der Chinese werkt dafür eineinhalb Wochen im Steinbruch. Da ist es heiß, anstrengend und gefährlich. Wir leben hervorragend von unseren Exporten, aber diese sind auf lange Sicht nur mit entsprechenden Importen möglich.

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